Donnerstag, 22. Juni 2017
Baerenstein Osterzgebirge
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Geschichtlicher Rückblick

Bärenstein gehört zu den ältesten Ansiedlungen im Osterzgebirge und ist aus drei Siedlungsteilen, der Burg, dem Dorf und der erst Anfang des 16. Jahrhundert angelegten Stadt entstanden. Spätestens Kaiser FRIEDRICH BARBAROSSA, seit 1157 Herr des Pleißner Landes und Lehnsherr der Meißner Burggrafen, suchte durch eine militärisch- kolonisatorische Organisation der Grenzmark die nach Böhmen führenden Pässe zu sichern. Diese Aufgabe war den Ministerialen übertragen, sicher gehörte auch das Geschlecht derer von Bernstein diesem Dienstadel an. Die älteste, in diese Zeit fallende Nachricht über das mehr als 300 Jahre in Bärenstein ansässige Rittergeschlecht von BERNSTEIN überliefert PECCENSTEIN im THEATRUM SAXON:
„Ein Ritter von hier, ALBRECHT von BERNSTEIN, soll 1165 auf seine Unkosten an einem Turniere zu Zürich, welches der Herzog von Baiern und König von Sardinien, WELPHUS QUARTUS, anstellte, beigewohnt haben“. In alten Schriften wird vereinzelt behauptet, das Geschlecht derer von Bernstein stamme aus der Schweiz. Man beruft sich dabei auf eine „Schweizer Chronika“ von STUMPFIUS.
Ob dieser Ritter bereits in Bärenstein ansässig war, lässt sich (bisher) nicht nachweisen. Wohl aber die Herkunft des Geschlechtes „von Bernstein“ aus der Schweiz. In der erwähnten Schweizer Chronik von H. Johann Stumpfen sind zwei Wappen des Geschlechtes abgebildet.

Die beiden Schweizer Wappen Das Wappen der Ritter von Bernstein auf Bärenstein


Zweifellos identisch sind die Wappen des Schweizer Geschlechtes von Bärenstein und des Bärensteiner Geschlechtes von Bernstein. Nicht endgültig klären lässt sich die nur mit einer Sage begründete unterschiedliche Schreibweise und die Verwendung zwei verschiedener Wappen. In der Sage wird berichtet, dass die verschiedenen Geschlechter wahrscheinlich von
einander abstammen, anfangs allein das böhmische Wappen (Löwe) geführt und sich sämtlich von Bernstein geschrieben hätten. Nach Erlegung eines Bären auf dem Schweizer Gebirge habe sich diese Linie den Namen Bärenstein mit dem Bären im Wappen angenommen, um sich von den übrigen Geschlechts-Verwandten zu unterscheiden. Offenbar hat man die Sage später auf Bärenstein übertragen.
Stumpf berichtet von Kämpfen zwischen den Schweizern und den Habsburgern zu Zeiten von Kaiser Barbarossa, im Jahre 1163. An diesen kriegerischen Auseinandersetzungen dürften auch die Ritter von Bernstein beteiligt gewesen sein, denn in einer historischen Beschreibung wird erwähnt, dass „einer von Bärenstein“ zur Zeit des Römischen Kaisers Friedrich Barbarossa, als dieser dem Markgrafen zu Meißen zu Hilfe kam, als ein Offizier hier her gekommen, allda abgedankt, das Schloss Bärenstein auf Erlaubnis des Markgrafen erbaut und sich hier häuslich niedergelassen habe.



Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 17. September 2009 )
 

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